Jenny Chi & ChiBossa


Jenny Chi & ChiBossa

Im Rio de Janeiro anfangs der 60er Jahre kreierte eine Gruppe junger, burgeoiser Musiker rund um João Gilberto und Tom Jobim einen nie dagewesenen Sound. Dass dieses Gefühl von sinnlicher Sehnsucht und sanfter Melancholie noch immer Bestand hat, beweist Jenny Chi seit über 15 Jahren mit ihrer Gruppe ChiBossa, wenn sie mit samtener Stimme die alten Bossa Novas zelebriert. Die sanfte Mischung aus jazzigen Klängen, Sambarhythmen, und einer Melodie, gesungen auf eine intime Weise in der weichen, portugiesischen Sprache Brasiliens.

Ihre Liebe zum Bossa Nova entdeckte Jenny Chi am Ende ihrer Teenagerjahre und wurde sofort erfasst von seiner melancholischen und sehnsüchtigen Stimmung. Auf der Gitarre spielte sie die Lieder nach und sang dazu die Melodien, wie es ihr João Gilberto vormachte. Etwas später verbrachte Jenny Chi ein halbes Jahr in Brasilien, um die Stimmung dieses Landes in ihren Gesang und ihre Musik aufzunehmen. Nach der Rückkehr in die Schweiz 1998 gründete die China-Schweizer Sängerin zusammen mit zwei Musikerfreunden ihre eigene Bossa-Nova-Band Jenny Chi & ChiBossa.

2007 erschien ihre Debut-CD «Jenny Chi & ChiBossa», worauf 12 alte Bossa-Nova-Perlen von Komponisten wie Chico Buarque, Tom Jobim, Ary Barroso und Baden Powell sowie eine Eigenkomposition mit dem Gitarristen Ademir Cândido zu hören sind. Die in einer Live-Situation von Martin Pearson (Queen, Roger Waters) aufgenommene Musik verzaubert durch eine ungeschliffene Intimität und Echtheit, sodass der Hörer das Gefühl hat, er stehe selber mittendrin.

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